08.03.2015

Das alte Kirchgemeindehaus für Flüchtlingsfamilien:   Veränderungen in der Nutzung an der Zollikerstrasse 74 / 76

Während vieler Jahre wurde das alte Kirchgemeindehaus von der serbisch-orthodoxen Kirchge-meinde Heilige Dreifaltigkeit als Gemeindezentrum gemietet und genutzt. Auf Ende Februar ist die orthodoxe Gemeinde ausgezogen.


Die Kirchgemeinde Neumünster und der reformierte Stadtverband werden das denkmalgeschützte Haus sanieren und renovieren und danach einer neuen Nutzung zuführen. Bis in etwa zwei Jahren die Sanierung beginnen kann, werden die Wohnungen im alten Kirchgemeindehaus an die Asyl-Organisation Zürich AOZ vermietet. So werden ab Mitte März zwei oder drei Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Eritrea oder einem anderen Land in die Wohnungen des alten Kirchgemeindehauses ein-ziehen. Es sind Personen mit dem Status ‚anerkannte‘ oder ‚vorläufig aufgenommene Flüchtlinge‘ oder ‚Asylsuchende‘.


Damit kommt unsere Gemeinde dem dringenden Appell des Zürcher Kirchenrates nach, welcher die Gemeinden aufgerufen hat, Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen.

 

Mit diesem Engagement nimmt die Kirchgemeinde Neumünster ihren diakonischen Auftrag gegenüber Men-schen in Not wahr. Die Flüchtlingsfamilien werden von der AOZ betreut. Die Kirchgemeinde wird sich dafür einsetzen, dass die Familien sich im Quartier gut einleben können.


Wir heissen die Familien, die bei uns ein neues Zuhause finden, herzlich willkommen!


Wir informieren laufend auf unserer Homepage: www.neumünster.ch. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Ueli Schwarzmann, Präsident Kirchgemeinde Neumünster

Leo Suter Pfarrer


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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Zürich Neumünster