15.11.2017

Brief an die Mitglieder: 11/2017:   

Das Ende des Jahres ist bald da, und wir freuen uns bereits auf die Aktivitäten im Jahr 2018. Am 15. November trifft sich der Vorstand um 19:00 Uhr im Alterszentrum Klus Park (Kursraum A), um das kommende Jahr zu planen. Wir sind stets auf der Suche nach aktiven Mitgliedern für die Umsetzung von Projekten, um im Vorstand mitzuwirken oder um neue Ideen einzubringen. Sie sind herzlich eingeladen mitzuwirken.

 

Gerne mache ich Sie auf die kommenden Anlässe aufmerksam:

 

  • 21. November (17-19.30 Uhr) | Gründungshaus der Schweizerischen Epilepsie-Stiftung, EPI Park/ParkSaal, Bleulerstrasse 60, 8008 Zürich: Öffentliche Informationsveranstaltung zur Gebietsplanung Lengg

  • 26. November (ab 17 Uhr) | Quartiertreff Hirslanden: 4. Kammerkonzert «Herbstlicher Liederabend» mit bekannten Melodien.

 

 

Gebietsplanung Lengg

Im Windschatten der Planung für das Hochschulquartier tut sich, bisher von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, auch in der Lengg, also zwischen Balgrist und Epi-Klinik, Grosses. Kliniken und Hochschulen wollen hier massiv ausbauen. So wollen die Spitäler ihr Bettenangebot in den nächsten 40 Jahren verdoppeln, die Hochschulen ihre Forschungsinstitute ausbauen. Zur Zeit ist bereits das neue Kinderspital mit einem Kliniktrakt und einem Zentrum für Forschung und Lehre in Bau. Die Lengg wird sich also in den nächsten Jahrzehnten massiv verändern.

 

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Die geplante Entwicklung hätte für Riesbach und Hirslanden bedeutende Auswirkungen. Gebäudevolumen, Arbeitsplätze und Verkehr würde sich, grob geschätzt, verdoppeln, das Quartier- und Landschaftsbild stark verändern, denkmalgeschütze Gebäude und Gartenanlagen stünden zur Disposition.

 

Die beiden Quartiervereine Hirslanden (mit Herbert Frei und Ueli Marbach) und Riesbach waren als Quartiervertreter an die sog. Testplanung eingeladen. Zu entscheiden gab es hier nichts, aber wir konnten unsere Meinung einbringen. Unsere Position war, vereinfacht gesagt: Keine Veränderung, wenn für die Bevölkerung und die Natur nicht ein Mehrwert entsteht, etwa durch bessere Durchwegung und Grünstreifen. Auch eine städtebauliche Verbesserung vor allem im Bereich des Balgrist-Komplexes ist von unserer Seite erwünscht; zur Zeit wirkt der Balgrist wie ein Konglomerat etwas zufälliger Bauten. Die einmalige Burghölzli-Landschaft darf nicht unter den Ausbauplänen leiden, etwa durch Hochbauten. Der Mehrverkehr muss quartierverträglich abgewickelt werden. Hier fehlen noch immer überzeugende Lösungsvorschläge von Kanton und Stadt.

 

Am Dienstag, 21. November, informieren Kanton (mit Regierungsrat Kägi) und Stadt (mit Stadtrat Leutenegger) über den sog. Masterplan, der die Grundlage für alle weiteren Planungen dient. Er muss vom Kantonsrat genehmigt werden, nicht aber vom Volk. Eine demokratische Mitsprache der Stadt und der Quartiere ist also nicht gegeben. Umso wichtiger, dass Sie am 21. November dabei sind, um Ihre Fragen und Einwände zu formulieren.


 

Mit freundlichem Gruss vom Vorstand
 

Marc Vogt, Präsident

 


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