16.02.2017

Bericht des Präsidenten für das Jahr 2016:   Das Vereinsjahr zusammengefasst

Das Vereinsjahr 2016 begann mit Musik und Fasnacht und enthielt die 127. Generalversammlung, bei der ein neuer Vorstand gewählt wurde. Die erfolgreiche Zusammenarbeit im neuen Vorstand, führte zu mehreren Projekten während des Jahres.

 

Kurze Übersicht:

  • 4 Konzerte wurden vom Trägerverein des Quartiertreffs organisiert und vom Quartierverein mitgetragen. Edith Eicher, welche für die Konzerte verantwortlich ist, bot wieder eine besondere Auswahl von wunderbaren Musikern.
  • Während der 127. Generalversammlung konnte uns der Stadtrat André Odermatt über die neuen Herausforderungen des Bauens in Zürich erzählen und der Vorstand durfte neue Vereinsmitglieder begrüßen. Ein herzliches Dankeschön an Christian Aeschbach (Quästor), Walter Finbohner (Vize-Präsident) und Herbert Frei (Präsident) für Ihr Engagement.

 

Neu gewählt wurden:

  • Marc Vogt (Präsident)
  • Linka Fingerhuth (Quästor) -> Ersetzt Urs Nageli während der ausserordentlichen GV vom 13.06.2017.
  • Isabelle Späh (Vorstandsmitglied)
  • Urs Reiter (Vorstandsmitglied)
  • Ueli Marbach (Vorstandsmitglied)
  • Antide Frappa (Vorstandsmitglied)
  • Rosa Schamal (Vorstandsmitglied) (wieder ausgetreten.)
  • Im Mai folgte der nationale Mühlentag, an dem die Geigenbauerfamilie Rast die alte Mühle Hirslanden dem Publikum öffnete.
  • Im Juni, fand der Quartiergartentag wieder auf grossen Anklang, ein Hirslandener Eigengewächs, bei dem Riesbach und Hottingen dieses Jahr wieder mitgemacht haben.
  • Klänge der Appenzeller Frauenkapelle Alpstää-Nixe, Alphörner von Zürich Stadt, die Klänge von The Sparrow Brothers, plus die Festrede von Alt-Stadträtin Monika Stocker: Die 1. Augustfeier war ein Erfolg, begleitet von kulinarischen Köstlichkeiten vom Grill.
  • Im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit dem Quartiertreff Hirslanden, der Genossenschaft Kurt, BioZH und privaten Personen des Quartiers, konnten wir auf dem Burgwiesplatz zwei Garten-Tauschmärkte organisieren (im Juli und September). Mit guter Laune und Überraschungen der Natur, haben die Quartierbewohner nicht nur Produkte ausgetauscht, sondern auch Zeit zusammen verbracht.
  • Zum dritten Mal machte der Quartierverein an den Veranstaltungen von BioZH „Lavendelsäcklein“ (September) und „Konfitüre Wettbewerb“ (November) mit.
  • Der populäre Räbeliechtli-Umzug wurde auch dieses Jahr gut besucht.
  • Weiter wurden verschiedene Führungen im Quartier durchgeführt. Ein „Besuch im Atelier Bröcklin“, eine „Wirtschaftwanderung“ mit Adrian Knöpfli und zweimal „Quartierwandel“ mit der Stadt Zürich.

 

2017 wird hoffentlich ein ebenso spannendes Jahr. Das Jubiläum des Gartentages wird sicher gefeiert, dafür wünschen wir uns noch viele Gärten die mitmachen.

 

Ich danke den Vorstandsmitgliedern und Beisitzenden für Ihre wertvolle Arbeit. Allen Partnern und Helfern: dem Trägerverein und dem Team des Quartiertreffs; dem Alterszentrum Klus Park; der Stadt für Ihre finanzielle Unterstützung, ohne die unsere Arbeit nicht möglich wäre, und natürlich Ihnen, liebes Mitglied, dass Sie uns treu sind und unsere Arbeit für das Quartier unterstützen.

Marc Vogt, Präsident

 

 

 

Planen und Bauen In Hirslanden

Hirslanden war über lange Zeit von der baulichen Verdichtungswelle, die unter anderem durch die neue Bau- und Zonenordnung ausgelöst wurde, wie ausgeklammert. Seit wenigen Jahren kann jedoch eine bemerkenswerte Anzahl grösseren und kleineren Neuplanungen beobachtet werden. Dabei zeigt sich in typischer Weise, dass durch die nun möglichen höheren baulichen Ausnützungen eine neue Massstäblichkeit entsteht. Das Nebeneinander von alt und neu ist aber baulich nicht immer konfliktfrei. Was aber andererseits auch Potenzial einer neuen urbanen Qualität sein kann.

Gemäss den Gesetzen und Verordnungen über die Bautätigkeit haben direkt Betroffene die Möglichkeit, bei ihrer Meinung nach ungenügenden Qualitäten gegen den Bauentscheid einzusprechen. Der Quartierverein will und kann aber keine solchen Einsprachen machen, er ist vielmehr besorgt und bietet die Ingangsetzung eines Gesprächs zur Lösung der Probleme an.

Wichtige Bauprojekte im Quartier sind die Ersatzneubauten in der Forchstrasse oberhalb Burgwies, beim Klusplatz und in der Böcklinstrasse. Wo sich die Gelegenheit ergab, wurden mit einspracheberechtigten Personen die Überlegungen des Quartiervereins diskutiert. Erfreulicherweise sind in den Bewilligungen Forchstrasse und Klusplatz verwandte Argumente und Beurteilungen wie sie im Quartierverein erarbeitet wurden, festgehalten. Das Projekt oberhalb Burgwies musste wegen gravierenden Mängeln im Gesamten grundsätzlich überarbeitet werden. Das gut im Kontext eingefpasste Projekt am Klusplatz kann mit kleineren Verbesserungen gebaut werden. Für das Projekt in der Böcklinstrasse liegt noch keine Bewilligung vor.

 

Eine  für die ganze Stadt wichtige Planung  betrifft das Spitalgebiet Balgrist: ein langfristig höchst wichtiger Wachstumsfaktor. Die Komplexität der Anforderungen und der Randbedingungen ist erwartungsgemäss äusserst hoch. Die Quartiervereine Riesbach und Hirslanden wurden zur begleitenden Mitwirkung eingeladen. Erste Gesamtresultate dürften Mitte dieses Jahres vorliegen. (Ueli Machbach, Vorstandsmitglied).

 

Verkehr im Quartier

Die Arbeitsgruppe Verkehr Hottingen Hirslanden tagte 2016 nur einmal. Erfreulich ist, dass dieses Jahr die Kapphaltestelle Hedwigsteig stadtauswärts nun endlich verwirklicht wird, was das Ein- und Aussteigen sicherer und bequemer macht. Der Umbau der Haltestellen Römerhof und Hottingerplatz hat sich infolge von Einsprachen und eines Vorbehalts des Kantons verzögert. Am Römerhof sind Gleisreparaturen dringend und werden dieses Jahr an die Hand genommen. Die Vorbereitungen für die Verlängerung des Witikonerbuses via Hegibachplatz und Zeltweg sind im Gang; nötig sind Anpassungen der Haltestellen in der Hegibachstrasse, wo auch Tempo 30 geplant, aber zur Zeit wegen Einsprachen blockiert ist. Immer ein Thema sind Schulwegsicherung und Fussgängerübergänge. Die Meinung, z.B. von Elternvereinen, mit noch mehr Verkehrssignalen werde die Sicherheit automatisch erhöht, wird von den Mitarbeitern der Dienstabteilung Verkehr allerdings regelmässig widerlegt. Wo aber Verbesserungen möglich sind, werden sie auch umgesetzt. Zu reden gab schliesslich eine improvisierte Paketverteilstelle der Post, resp. eines Subunternehmens, in der Minervastrasse, welche aus Sicht einiger Anwohner am Rande der Legalität zu operieren schien.

Herbert Frei, Vorstandsmitglied


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